Sony mit schwachen Smartphone-Geschäft

news1Der japanische Technologiekonzern Sony hat auf Grund seines schwachen Smartphone-Geschäfts eine hohe Verlustwarnung für das laufende Geschäftsjahr herausgegeben. Der Verlust wurde von umgerechnet 360 Millionen Euro auf 1,66 Milliarden Euro deutlich angehoben. Der operative Verlust mit mobilen Geräten hatte sich im ersten Geschäftsquartal von April bis Juni auf 2,7 Milliarden Yen belaufen. Der Smartphone-Absatz wurde um 7 Millionen Geräte auf 43 Millionen Smartphones gesenkt. Das Unternehmen will seinen Fokus stärker auf Premium-Smartphones ausrichten und weniger Mitteklasse-Smartphones anbieten.

Wie Sony Mobile Chef Kunimasa Suzuki auf der IFA 2014 berichtete, soll der Konzern besonders mit längeren Akkulaufzeiten und wasserdichten Gehäusen seiner Smartphones bei den Kunden für Eindruck sorgen. Der Geschäftsbereich Unterhaltungselektronik konnte nach verlustreichen Jahren im letzten Quartal wieder einen Gewinn von 7,7 Milliarden Yen verbuchen. Das Fernseh-Geschäft arbeitet auf Grund hoher Sanierungskosten noch immer nicht profitabel.


Das PC-Geschäft wurde wegen anhaltender roter Zahlen verkauft. Die Smartphones des japanischen Herstellers erhalten regelmäßig gute Bewertungen aber sorgten in der Vergangenheit wegen geringer Akkulaufzeit für negative Stimmen unter den Nutzern. Die Premium-Smartphones sind für Sony profitabler als Smartphones der mittleren und unteren Preisklasse.

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