Samsung will weniger Smartphone-Modelle bauen

news-handy2Der südkoreanische Technologiekonzern Samsung plant im kommenden Jahr mindestens 25 bis 30 Prozent weniger Smartphone-Modelle anzubieten, berichtete das Wall Street Journal in seiner aktuellen Onlineausgabe. Die Kosten sollen mit dieser Entscheidung gesenkt und die Einnahmen auf der anderen Seite gesteigert werden.

Im dritten Quartal verzeichnete Samsung einen Gewinnrückgang auf umgerechnet 3,2 Milliarden Euro und ist das geringste Niveau seit dem Jahr 2011. Es handelt sich um den vierten Rückgang eines Quartalsgewinns in Folge. Eine Reduzierung des Modellangebots soll für eine Gewinnsteigerung sorgen und die Marktanteile erhöhen. Ob die Strategie erfolgreich wird, dürfte das nächste Jahr zeigen. Der weltweite Marktanteil von Samsung auf dem Smartphone-Markt belief sich aktuellen Zahlen der Marktforschungsfirma IDC zufolge auf 23,8 Prozent nach 32,5 Prozent im Vorjahresquartal. Es konnten bisher 78,1 Millionen Smartphones abgesetzt werden, während es zwölf Monate zuvor noch 85 Millionen waren.

Die dominierende Stellung auf dem Smartphone-Markt behält Samsung zwar bei, aber die Konkurrenz konnte durch die starke Absatzschwäche ihre eigenen Verkäufe erhöhen. Vor allem bei Android-Smartphones beherrscht der südkoreanische Hersteller den Markt und könnte mit der neuen Strategie weniger Modelle anzubieten wieder verlorene Marktanteile zurückgewinnen.

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