SMS hat quasi ausgedient

Simmkarten-2Nach einem Bericht des IT-Branchenverbandes Bitkom sank die Zahl der verschickten SMS-Nachrichten im Jahr 2014 auf 22,5 Milliarden, während es 2013 noch 37,9 Milliarden Kurznachrichten waren. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Rückgang von 41 Prozent. Die Zahlen basieren auf Angaben der Bundesnetzagentur vom 7.Mai 2015. Vor 20 Jahren wurde die SMS auf den Mobilfunkmarkt eingeführt und erlebte seit dieser Zeit einen laufenden Zuwachs. Die steigende Verbreitung von Smartphones, Datentarifen und Messenger-Anbietern seien den Angaben zufolge hauptverantwortlich für die sinkende Zahl an SMS-Nachrichten.

Vor allem Messenger-Dienste wie Whatsapp haben für eine rapide Veränderung auf dem Markt gesorgt, doch die SMS werde laut Bitkom-Chef Bernhard Rohleder durch Messenger-Anbieter dennoch nicht ganz verschwinden. Wie eine Aris-Umfrage im Auftrag der Bitkom berichtet, würden 71 Prozent von Smartphone-Besitzern regelmäßig SMS-Nachrichten versenden. Davon würden 20 Prozent sowohl SMS als auch Messenger-Nachrichten verschicken, 35 Prozent nur auf die SMS setzen und 16 Prozent ausschließlich einen Messenger-Dienst verwenden.


In Verbindung mit Whatsapp gibt es mittlerweile Flatrates, die den hohen Datenverbrauch beim Versand von Messenger-Nachrichten decken. Wer gerne Nachrichten per Whatsapp versendet, der sollte unbedingt eine Flatrate nutzen, um am Ende des Monats vom Mobilfunkanbieter keine teure Überraschung erleben zu müssen. Alternativ sollten Whatsapp-Nachrichten per WLAN versandt werden.

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