SMS-Versand auf absteigenden Ast

news-handy-blauNach dem aktuellen Jahresbericht der Bundesnetzagentur befindet sich der SMS-Versand in einem rückläufigen Trend. Im Jahr 2013 wurden den Zahlen zufolge 37,9 Milliarden SMS-Nachrichten versendet und entspricht dem täglichen Versand von rund 104 Millionen Kurznachrichten. Wie der Branchenverband Bitkom berichtet wurden 59,1 Milliarden SMS-Nachrichten im Jahr 2012 verschickt und basierend auf den nun aktuellen Zahlen der Bundesnetzagentur würde dies im Jahresvergleich einen drastischen Rückgang bedeuten.

Die Gründe für den rückläufigen Versand von SMS-Nachrichten sind die starke Verbreitung der Smartphones und Tablets sowie die verstärkte Nutzung von Messengerdiensten wie WhatsApp. Gegenüber der SMS müssen bei den Messengerdiensten für den Nachrichtenversand keine Gebühren bezahlt werden.

Die Mobilfunkanbieter können den sinkenden SMS-Umsatz durch Smartphone-Tarife und mobile Internet-Flatrates nur teilweise ausgleichen. Die SMS wird dennoch nicht so schnell verschwinden, weil sie als sicherer und zuverlässiger als Messengerdienste gilt. Vor allem Banken, Verkehrsbetriebe, Parkhäuser und Reiseveranstalter setzen nach wie vor auf die SMS. In Zukunft wird die SMS dennoch weiter an Bedeutung verlieren, wenn die Messengerdienste um Sicherheitsfunktionen wie etwa einer TAN-Funktion erweitert werden sollten.

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